Kilgore (2) and Tanhehco (3) untersuchten in einem Tiermodel Natrium-Pentosanpolysulfat bezüglich seines Potentials, die Auswirkungen eines Infarkts zu verringern. Es konnte gezeigt werden, dass Natrium-Pentosanpolysulfat nicht nur den Infarktbereich verkleinerte, sondern insbesondere auch epitheliale Reaktionen, wie die Akkumulation von Neutrophilen, verringerte.
Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass durch Natrium-Pentosanpolysulfat generell die Gewebsschäden nach akuten Reperfusionsischämien reduziert werden können.
Diese Beobachtungen sind auch konsistent mit den Ergebnissen von Lauver DA et al. (1), dass via Glykane Natrium-Pentosanpolysulfat das ischämiegeschädigte Herz gegen Reperfusionsschäden schützt, indem es die Aktivierung des Komplementsystems moduliert (1).
Literatur
1) Lauver DA., EA. Booth, et. al. (2005), Sulodexide Attenuates Myocardial Ischemia/Reperfusion Injury and the Deposition of C-Reactive Protein in Areas of Infarction without Affecting Hemostasis. J Pharmacol Exp Ther 312:794-800.
2) Kilgore KS, Naylor KB, et al. (1998), The semisynthetic polysaccharide pentosan polysulfate prevents complement-mediated myocardial injury in the rabbit perfused heart. J Pharmacol Exp Ther 285:987-994.
3) Tanhehco EJ, Kilgore KS, et al. (1999), Reduction of myocardial infarct size after ischemia and reperfusion by the glycosaminoglycan pentosan polysulfate. J Cardiovasc Pharmacol 34:153-161.
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